Noch gut drei Monate bis zum längsten Tag des Jahres

Aber eigentlich könnte er auch schon morgen statt finden, der IM Frankfurt. Nun gut, ich habe momentan sprichwörtlich die Nase voll, aber die Beine fühlen sich fit an wie schon lange nicht mehr. Jetzt heißt es, diese Kondition zu konservieren und auszubauen, damit ich endlich am 9. Juli den roten Teppich zum Römerberg hoch laufen kann. Zugegeben, die Schwimmausdauer fehlt mir noch, der Niedernberger See ist noch ein Paar Grade zu kalt, aber spätestens Anfang Mai wird es das erste Anschwimmen geben.

Wie geht es jetzt weiter mit dem Training?  Die nächsten vierzehn Tage habe ich frei. Sofern das Wetter mitspielt, möchte ich bis Ostern jeweils zwei 150km-Rad- und 30km-Laufeinheiten absolvieren. Das lange Schwimmen hat noch Zeit bis in den Mai hinein, da mache ich mir keinen Stress. An den 90 +/- 3 Minuten Schwimmzeit im Wettkampf ändert sich so oder so nicht mehr viel.

Nach den Osterferien verbleiben dann noch zehn Wochenenden. Anfang Juni, an Pfingsten, findet als erste Standortbestimmung, der Moret Triathlon in Dieburg statt. Zwei Wochen später sind wir Support-Team beim IM Luxemburg, an dem Roger seine erste Mitteldistanz angeht. Und das Wochenende drauf ist dann am Samstag der IM Swim Day, am Sonntag der IM Bike Day.

Gerade das Schwimmen vorab auf der abgesteckten Strecke im Langener Waldsee hat mir vor zwei Jahren sehr viel gebracht. Natürlich bin ich unter den letzten aus dem Wasser gekommen, aber das wird am Race Day auch nicht anders sein. Hierbei baue ich die Ruhe und Gelassenheit auf, die mir die Zuversicht gibt, mit fast vollen Energiespeichern das Rad zu besteigen. Denn damit beginnt für mich der eigentliche Wettkampf mit mir selbst.

Aber auch den Bike Day möchte ich dieses Jahr nutzen, um mir die Knackpunkte der Radstrecke in Erinnerung zu rufen: Die gefühlt nicht endende Strecke von Karben bis Friedberg – da habe ich beim letzten Mal in der zweiten Runde bei aufkommendem Wind körperlich und mental abgebaut. Und der stetige Anstieg von Nieder-Wöllstadt über Rodheim nach Petterweil hat mich zu viele Körner gekostet.

Ansonsten ist alles in Butter: Seit Aschermittwoch keine Süßigkeiten, keine Kekse, kein Alkohol, keine Cola (nur am Cheat Day ;), kein Bier – auch kein alkoholfreies, was mir nach dem Training echt schwer fällt. Daran, die Radausfahrten erst zwei Stunden nach dem letzten Essen zu beginnen und dann mindestens 90 Minuten keine Kohlenhydrate zu mir zu nehmen, um die Fettverbrennung zu aktivieren, habe ich mich allerdings gewöhnt.

Die Knochen sind heil, die vorgefallene Bandscheibe schmerzfrei, die Beine locker – was will ich mehr. Daher ist meine Vorfreude auf die Race Week groß, diese Zeit, in der die Ernährung, das ganze Denken nur auf dieses kommende Ereignis ausgerichtet ist. Der Ernährungsplan für die letzten 7 Tage steht und wartet darauf, abgearbeitet zu werden. T-93

LanzaPanoramaMiradorDelRio

Lanzarote im Januar 2017: Anstieg zum Mirador del Rio, mit Sicht auf La Graciosa und Stefan

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